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Heilstein Bernstein

Seit 2006 trage ich eine Bernsteinkette und ehrlich, sie hat mir einige Zecken erspart und Frontline habe ich seitdem auch nicht mehr gebraucht!

Hier will ich von einer Begegnung erzählen, die mich  nachdenklich gemacht hat...

Auf der Messe “Jagd & Hund” 2006 in Dortmund begegnete mir an einem Ausstellerstand ein Deutsch-Kurzhaar-Rüde mit einer Bernsteinkette als Halsband. Da Ulli und ich seit unserem letzten Fehmarn-Urlaub begeisterte Bernsteinsammler sind, habe ich sofort mit der Besitzerin des Hundes ein Gespräch begonnen und fragte sie nach der besonderen Bewandtnis für das Tragen einer Bernsteinkette statt eines Halsbandes. Was ich zu hören bekam hat mich doch sehr nachdenklich gemacht:

Der Rüde hatte vor einem halben Jahr im unteren Halsbereich ein so starkes Ekzem bekommen, dass er dort alle Haare verlor und ein Halsband alles nur noch schlimmer machte. Keine medikamentösen Mittel bzw. Cremes und Badezusätze halfen, das Problem in den Griff zu bekommen. Im Urlaub an der Ostsee riet jemand, dem Hund eine Bernsteinkette umzuhängen, denn was dem Menschen hilft, hilft manchmal auch dem Tier. Ein Versuch war es wert.

Nach vier Wochen war das Ekzem bereits so weit zurückgegangen, dass sich neue Haare darüber bildeten. Ich habe zwar den Hund vorher nicht gesehen, aber ich konnte nichts mehr von einem einmal existierenden Ekzem erkennen. Das Haarkleid war vollkommen dicht.

Zusätzlich war der Hund mit der Bernsteinkette danach total zeckenfrei, wie mir die Besitzerin erzählte. Zecken mögen wohl die statische Aufladung des Haarkleids nicht und das sagt man eben dem Bernstein nach, er bewirkt eine elektro-statische Aufladung. Auch nach einem halben Jahr trug der Hund weiterhin (natürlich nicht draußen) seine Bernsteinkette und das Hautekzem ist nicht wieder aufgetreten

Zum Thema “Heilstein Bernstein” habe ich folgenden Artikel auf der Seite von Wikipedia gefunden:

Legendäre Heilkräfte und Schutzzauber

Bernstein wird seit alter Zeit als Heilmittel eingesetzt. So schreibt Plinius der Ältere in seiner Naturalis historia, dass das auf der Haut getragene Bernsteinamulette vor Fieber schützen soll. Der Glaube an die „Kraft des Steins“ findet sich auch in magischen Vorstellungen der Neuzeit wieder - etwa, wenn empfohlen wird, Ehefrauen nachts Bernstein auf die Brust zu legen, um sie so zum Gestehen schlechter Taten zu bringen. Im Volksaberglauben gilt Bernstein als Schutz vor bösem Zauber und soll Dämonen, Hexen und Trolle vertreiben.

Zermahlener Bernstein wurde innerlich gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt, so u. a. bei Nieren-, Gallen-, Leberkrankheiten, bei Problemen im Magenbereich und des Verdauungssystems. Daneben nutzte man ihn als Räuchermittel. Ab dem 19. Jahrhundert wurde das aus Bernstein gewonnene Bernsteinöl zum Einreiben bei Rheuma verwendet.

In der Esoterik gilt Bernstein bis heute als „Heil- und Schutzstein“, der Ängste nehmen und Lebensfreude schenken soll. Um seine volle Wirkung zu entfalten, soll er lange ohne Unterbrechung auf der Haut getragen werden.

Heute ist Bernstein bei vielen Müttern als "Zahnungshilfe" beliebt: Eine Bernsteinkette um den Hals des Babys gelegt, soll dem Kind das Zahnen erleichtern und ihm die Schmerzen nehmen.

(Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bernstein#Legend.C3.A4re_Heilkr.C3.A4fte_und_Schutzzauber)